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Blei

Blei ist ein Schwermetall, welches bereits seit 7000 Jahren von Menschen be- und verarbeitet wird. Es ist ein Nichteisenmetall und chemisches Element mit dem Symbol Pb (lat. Plumbum). In seiner Anfangszeit wurde Blei zur Erzeugung von Bronze verwendet. Blei ist jedoch giftig, und deshalb gab es immer wieder Probleme bei seiner Verwendung im Zusammenhang mit der Ernährung des Menschen. Bereits die Römer erkannten, dass Blei in Form von Trinkwasserleitungen gesundheitsgefährdend ist. Dennoch hat seine universelle Einsatzmöglichkeit dafür gesorgt, dass auch heute noch alte, in Verwendung befindliche Trinkwasseranlagen, aus Bleirohren bestehen. Im Neubau dürfen Bleirohre indessen nicht mehr eingesetzt werden.

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Woran ist Blei zu erkennen?

Blei ist bläulich-weiß und entsprechend seiner Kontaktierung mit Sauerstoff und Wasser oft auch grau. Zur Erkennung von Blei reicht es bereits aus, seine weiche Oberfläche geringfügig anzuritzen. Unter der Oxidschicht zeigt sich seine silbrig schimmernde Struktur.

Unter den Schwermetallen ist Blei vom größten Gewicht gekennzeichnet. Seine Dichte beträgt mehr als 11 Gramm pro Kubikzentimeter. Blei ist leicht verformbar und biegsam. Vor allem diese Eigenschaft hat es früher zum bevorzugten Material in der Sanitärinstallation gemacht. Außerdem lässt es sich mit etwas Übung gut weichlöten, denn sein Schmelzpunkt liegt bei lediglich 327,43 Grad Celsius.

Wozu wird Blei verwendet?

Wie bereits gesagt, ist der Einsatz von Blei in Trinkwasseranlagen heute nahezu ausgeschlossen. Auch seine Verwendung als Bleimantel von elektrotechnischen Erdkabeln geht angesichts steigender Rohstoffpreise und neuer, innovativer Materialien immer weiter zurück.
Blei schirmt jedoch radioaktive Strahlung sehr gut ab. Deshalb kommt es in Strahlenschutzwänden, wie z. B. in der Röntgentechnik, zur Anwendung. Die Elektrotechnik profitiert weiterhin von Blei, denn dieses höchst leitfähige Nichteisenmetall ist auch heute in der Mehrzahl der Akkus vertreten. Seine häufigste Anwendung findet es in der Starterbatterie im Kraftfahrzeug.

In der Kraftfahrzeugtechnik verschaffen Auswuchtgewichte aus Blei den Rädern einen perfekten Rundlauf.
Blei wird heute auch in verschiedenen Legierungen verwendet. Sein niedriger Schmelzpunkt ermöglicht dies. Als Hartblei ist es mechanisch fester, indem es mit Kupfer, Arsen und Zink legiert wird. Unter Beigabe von Antimon und Zinn entsteht das Lettermetall, welches in der Druckindustrie zur Anwendung kommt.

Blei ist außerdem ein wichtiger Baustoff bei der Restaurierung historischer Gebäude. Bei der Sanierung oder Neuanfertigung von Bleiverglasungen ist es zum Erhalt der Originalität weiterhin unverzichtbar.

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